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Eine Sprachinsel in der Sprachinsel – die Landler

Brauchtumsveranstaltung beim Heimattag in Dinkelsbühl
Eine besondere Brauchtumsveranstaltung erwartet die Heimattagsbesucher am Samstag, dem 26. Mai, 16.00 Uhr, im Schrannen-Festsaal in Dinkelsbühl. „Landler“ werden die im 18. Jahrhundert nach Siebenbürgen deportierten evangelischen Transmigranten genannt. Sie stammen aus Oberösterreich, Kärnten und der Steiermark, besonders aber aus dem Salzkammergut. Inmitten der Siebenbürger Sachsen haben sie ihre altösterreichische Eigenständigkeit in Tracht, Mundart und Lebensweise über Jahrhunderte bewahrt.

Wie verlief ihre Integration in Siebenbürgen, wie gestaltete sich das Leben mit den dort ansässigen Siebenbürger Sachsen und wie bewahrten sie über so lange Zeit hinweg ihre Eigenständigkeit? Dr. Irmgard Sedler nimmt uns in einem Vortrag mit auf eine Reise der Transmigranten an das Randgebiet der damaligen Donaumonarchie, nach Siebenbürgen, und erzählt uns von dem unverrückbaren Glauben der österreichischen Geheimprotestanten, die eher Verfolgung und Deportation in Kauf nahmen als von ihrer Überzeugung abzurücken. In Siebenbürgen angekommen, konnten sich die Überlebenden zum Teil in die Gesellschaft der Siebenbürger Sachsen integrieren oder sie versuchten aus dem ihnen fremden Land zu flüchten. Ein dritter Teil suchte Zuflucht bei den Wiedertäufern in Winz.
Die Nachfahren derer, die sich in Neppendorf, Großau und Großpold ansiedelten haben, haben hier ihre kulturelle Eigenart mehr als ein Viertel Jahrhundert behauptet. Man nennt sie Landler. Die drei Landlergemeinden – Neppendorf, Großau und Großpold – stellen bei der diesjährigen Brauchtumsveranstaltung ihre Gemeinsamkeiten und doch so viele Unterschiede in Tracht, Dialekt und Lebensweise vor, je nachdem aus welchem Siedlungsgebiet ihre Vorfahren stammen. Der Großpolder Chor unter Leitung von Karlheinz Piringer lädt Sie ein zu einem Frühlingsreigen in landlerischer Mundart, Großau und Neppendorf zeigen Ihnen ihre Trachten und die Unterschiede im jeweiligen landlerischen Dialekt.
Sie alle sind herzlich eingeladen, einen kleinen, aber ganz besonderen Farbfleck im bunten Völkerbild Siebenbürgens kennenzulernen.

Christa Wandschneider

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Einladung der Heimatortsgemeinschaft Großpold

Großpolder Treffen in Dinkelsbühl am 11. und 12. Mai 2012

Liebe Großpolder,

Sie alle sind herzlich eingeladen, auch diesmal wieder an unserem Großpolder Treffen in Dinkelsbühl teilzunehmen um mit Freunden, Verwandten und Nachbarn nach zwei Jahren ein Wiedersehen zu feiern.

Programm:

Freitag, 11.05.2012
ab 18.00 Uhr Treffen im Kellergewölbe des Hotels „Eisenkrug“, Dr.-Martin-Luther-Str. 1, 91550 Dinkelsbühl (neben der Schranne)

Samstag, 12.05.2012
10.00 Uhr Gottesdienst in der St. Pauls-Kirche (Nördlingerstr.)
Predigt: Herr Pfarrer F. Feder

Eröffnungsansprache / Rückschau und Vorschau– es singt der Großpolder Chor

12.00 Uhr Begegnung im Großen Schrannensaal – Mittagessen

15.00 Uhr Gemütlicher Nachmittag – Kleiner Schrannensaal und
Kaffee und Kuchen im Großen Schrannensaal

Für die Kinder besteht die Möglichkeit am Nachmittag nach dem Programm sich im Kleinen Schrannensaal aufzuhalten und zu spielen. Eltern werden gebeten, sich um ihre Kinder zu kümmern.

- 18.00 Uhr Tanzbeginn

- ab 19.00 Uhr Abendessen

- 1.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Unkostenbeitrag: 10.00 € für Jugendliche und Erwachsene

Quartierwünsche sind bitte rechtzeitig zu richten an:

TOURIST INFORMATION
Marktplatz
91550 Dinkelsbühl
Tel. 09851-902 40

Auch diesmal sind wir bemüht, jeder Familie (ausgehend von den Großpolder Hausnummern) mindestens eine Einladung zukommen zu lassen. Wir bitten Sie sehr herzlich, diese Informationen in Ihren Familien und in Ihrem Bekanntenkreis weiterzugeben und zahlreich zu unserem Treffen zu erscheinen. Nennen Sie uns Ihre Adressänderungen bitte rechtzeitig, damit wir Sie in unserer Adressdatei erfassen und Ihnen Informationen zukommen lassen können.

Wir freuen uns auf ein fröhliches und harmonisches Wiedersehen und verbleiben bis dahin mit allen guten Wünschen für 2012

Christa und Martin Wandschneider, Johann und Elise Piringer, Samuel und Johann Klusch,
Elisabeth Schöberl


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Großpolder Leuchtersingen in Augsburg

Zum Leuchtersingen laden wir alle Großpolder und Gäste für Samstag, den 17. Dezember,
16.00 Uhr, in die St. Thomas-Chapel nach Augsburg ein. Kinder, die einen Beitrag leisten möchten, sind herzlich willkommen.
Die Eltern werden gebeten, diese Beiträge bei Christa Wandschneider, Telefon: (0 89) 6370044, zumelden. Alle Kinder erhalten nach altem Brauch ein Päckchen.Wir freuen uns, mit Ihnen allen einen schönen Adventsnachmittag zu feiern. Anschließend ist ein gemütliches Beisammensein mit Glühwein und Plätzchen geplant.

Anreise: Über die A8 (München-Stuttgart) Ausfahrt „Augsburg West“, auf der B17 Richtung Landsberg/Lech, Weiterfahrt auf dem Ring bis Ausfahrt „Augsburg-Zentrum“, links in die Bürgermeister-Ackermann-Straße, die erste Straße rechts vor der Holzbrücke in die Hooverstraße zur Chapel.

Zum Silvesterball laden wir alle Großpolder, Freunde und Interessierte für den 31. Dezember in den „Hubertushof“, Hubertusplatz 2, in Augsburg ein. Es spielen die „Original Unterwalder“. Der Ball beginnt um 18.00 Uhr. Anmeldung und Informationen bei Andreas Kramer, Telefon: (0821) 2074454, oder Hermann Rieger, Telefon: (08 21) 712021).

Des Weiteren weisen wir auf das Großpolder Treffen am 12. Mai 2012 in Dinkelsbühl hin. Bitte diesen Termin vormerken. Einladungen werden rechtzeitig verschickt.

Eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten
und ein friedvolles und gesegnetes neues Jahr
2012 wünscht Ihnen allen Ihre HOG Großpold.

Christa Wandschneider



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Reise nach Luxemburg

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Gruppenreise: Mosel – Trier – Luxemburg

Wie viele Siebenbürger Reisegruppen haben schon diese Reise gemacht und auch beschrieben? Für die Landler und Sachsen aus Großpold dauerte es etwas länger, bis der Entschluss auch umgesetzt wurde, in Richtung Westen und nicht Richtung Österreich zu reisen.
Unsere Reisegruppe startete am frühen Morgen des 2. Juni von München über Augsburg, Ulm und Stuttgart. Wir fuhren nach Trier und besichtigten unter kundiger Führung die älteste Stadt Deutschlands mit ihrer 2000jährigen Geschichte. Historische Baudenkmäler, einmalige Kirchenanlagen und eine prachtvolle römische Kulisse machen den Besuch dieser Moselstadt zu einem einmaligen Erlebnis.
Den folgenden Tag verbrachten wir größtenteils auf der Mosel. Die Schifffahrt vorbei an Weinbergen, Burgen und überwältigenden Landschaften ließ kundige Fragen stellen, denn jeder erinnerte sich an die Arbeiten in den Weinbergen in und um Großpold. Traben-Trabach, Bernkastel Kues sind nur zwei der vielen schönen Orte, die wir besichtigen konnten. Eine Winzervesper sowie Weinprobe und Grill rundeten diesen gelungenen Tag ab.
Mit einem Ständchen verabschiedeten wir uns von unserem Winzer und fuhren in unser Hotel zurück.
Luxemburg wurde natürlich am nächsten Tag mit Spannung erwartet. Dank Christoph unserem Reiseleiter erfuhren wir viel über diesen Kleinstaat und wandelten nicht nur auf den Spuren einer 1000jährigen Geschichte sondern lernten die Stadt auch als internationalen Finanzplatz und Sitz vieler europäischer Institutionen kennen. Sprache, Wirtschaft, Politik aber auch Geschichte dieses kleinen Staates wurde uns nahegebracht. Mit einer Rundfahrt durch die Luxemburgische Schweiz kehrten wir dann am Abend in unser Hotel zurück. Dem Motto der Reise - Natur und Kultur – zu verbinden, starteten wir unsere Rückreise mit einem Besuch in einer Imkerei, dann ging es in die Schmuckstadt Idar Oberstein im schönen Nahetal, wo die deutsche Diamanten- und Edelsteinbörse zu Hause ist. Herzlichen Dank unseren beiden Fahrern Karin und Manfred, die uns sicher nach Hause brachten aber auch allen Teilnehmern, die durch ihre Teilnahme diese Reise bereicherten.
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Dinkelsbühl 2011

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